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Rallye Waldviertel 2017: Die neuen Cup-Sieger stehen fest!
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Rene Rieder und Julian Wagner sichern sich die Titel! Julian Wagner wird zudem Staatsmeister der 2WD-Wertung!

Fotos: Daniel Fessl

Opel Rallye Cup Chef Willi Stengg: „Es war der pure Wahnsinn! Julian hat echt alles gegeben und keinen Fehler gemacht. Nun sind wir unglaublich glücklich, denn laut unseren Recherchen ist dies bisher der einzige Staatsmeistertitel im Jahr 2017  in ganz Europa, der auf einem Opel Adam R2 geschafft wurde. Wir sind unsagbar stolz und möchten uns bei allen bedanken, die dazu beigetragen haben, das dieser Titel nun bei uns gelandet ist!“

Ein Blick in die Geschichtsbücher zeigt uns auch, dass die letzten Staatsmeistertitel auf einem Opel im Jahre 1982 und 1995 gewonnen wurden. 1982 von Gerhard Kalnay in einem Ascona 400 und 1995 war Raphael Sperrer in einem Opel Astra F erfolgreich, die Entscheidungen fielen ebenfalls alle im Waldviertel.

Von den Cup-Teams, die im Waldviertel angetreten sind, haben bis auf Manuel Pfeifer alle das Ziel erreicht. Dieser hatte leider einen bösen Crash in der SP 6, den glücklicherweise beide Insassen relativ glimpflich überstanden. Manuel brach sich dabei zwar 3 Brustwirbel und Lisa trug schmerzhafte Prellungen davon, aber sie sind bereits wieder auf dem Weg der Besserung und posten fleißig aus dem Krankenlager.

Die Stimmen der Teams im Einzelnen:

Julian Wagner resümiert die Final Rallye Days wie folgt: „Wenn wir nicht an uns geglaubt hätten, dann wären wir nicht da, wo wir jetzt stehen. Anne Katharina und ich haben keinerlei Fehler gemacht und sind von Anfang an voll konzentriert in diese schwierige Rallye gegangen. Das Team von Stengg Motorsport hat sehr gute Arbeit geleistet und uns einen tadellosen Adam hingestellt.

Das Ergebnis kann sich sehen lassen: Sieg der 2WD-Gesamtwertung, Sieg in der Klasse und der 11. Gesamtplatz, was will man mehr?

Nach dem bereits fixierten Titel der Juniorenstaatsmeisterschaft nun auch noch Staatsmeister der 2WD-Wertung und Opel Adam Cup-Sieger…was kann man sich schöneres wünschen, als das alle Wünsche und Ziele erfüllt werden. Ich bin einfach nur Mega-Happy und werde jetzt gleich die Pläne für 2018 schmieden…zum Feiern bleibt keine Zeit. Ein riesengroßes Dankeschön geht an meine Sponsoren, meine Eltern, mein Team…ohne diese tollen Menschen wären diese großartigen Erfolge der heurigen Saison erst gar nicht möglich gewesen!“
 
Das steirisch-niederösterreichische Duo Christoph Lieb und Catharina Schmidt sind mit ihrem Abschneiden bei der Waldviertel Rallye sehr glücklich.
„Mit dem 5. Gesamtplatz in der 2WD-Wertung sind wir mehr als zufrieden. Und das wir sogar wesentlich stärkere Autos hinter uns lassen konnten, zeigt uns, dass wir auf Schotter echt stark sind. In der Cup-Endwertung sind wir auch auf dem Podium, somit schauen wir relaxt in die Zukunft und werden 2018 wiederkommen…vielleicht schon zur Jänner-Rallye!“

Julians Bruder Simon Wagner, der gemeinsam mit Gerald Winter am Start war, hat ausgezeichnete Arbeit geleistet und stärkte mit seiner tadellosen Performance als „Platzhalter“ die Titelfahrt von Julian. Mit Platz 2 in der 2WD-Wertung war es das bestmögliche Ergebnis, das Simon erreichen konnte.

Die junge Italienerin Tamara Molinaro hat sich mit Co Martijn Wydaeghe als gesamt Siebente in der 2-Rad-Wertung und viertbeste Adam-Pilotin äußerst erfolgreich verkauft.

Im Opel Corsa OPC Cup siegt Rene Rieder nach packendem Kampf mit Viktoria Hojas

Rene Rieder und Toni Pichler führten den Corsa Cup vor der Rallye mit einem satten Vorsprung an und machten in Niederösterreich alles richtig: „Für uns war ganz klar der Cup-Titel im Visier. Schlussendlich haben wir mit dem Sieg bei den Final Rallye Days den richtigen Schlusspunkt gesetzt. Der Kampf mit Vicky war genial! Es war einfach ein cooles Jahr für uns: 5 Rallyes – 5 Zielankünfte mit 3 Siegen. Unser ganzes Team hat Super-Arbeit geleistet und jetzt schauen wir, dass wir im nächsten Jahr unseren Titel verteidigen können. Danke an all meine Freunde, meine Familie und Sponsoren! Dem Manuel und der Lisa wünsche ich baldige Genesung!“

Victoria Hojas war im Ziel super happy: „Was für eine unglaubliche Waldviertel Rallye. Stefan und ich hatten so viel Spaß im Auto und der hat sich offensichtlich richtig gut auf die SP-Zeiten ausgewirkt. Der knappe Fight mit Rene Rieder und Wolfram Doberer um einzelne Sekunden hat außerordentlich Spaß gemacht. Am liebsten wäre ich noch ewig weiter gefahren. Die beste Corsa-Zeit in der SP 8, der 2. Platz in der Cupwertung und die 2 Punkte aus der Powerstage machen mich echt glücklich und vor allem Lust auf mehr. Mal sehen, was im nächsten Jahr motorsporttechnisch genau ansteht, aber ich freu mich jetzt schon drauf, wieder im Rallyeauto zu sitzen und auch über Schotterpisten zu fliegen!“

Wir haben auch Wolfram Doberer nach seiner Zielankunft gefragt, wie für ihn die Final Rallye Days gelaufen sind: „Nachdem die Waldviertel Rallye wieder der erste Einsatz im Cup seit 1 ½ Jahren für mich war, bin ich mit dem 3. Platz sehr zufrieden. Das Wetter kam mir diesmal nicht entgegen, denn ich hätte mir mehr Nässe und Gatsch gewünscht. Ganz besonders gratulieren möchte ich aber Vicky Hojas…von ihrer Leistung war ich wirklich beeindruckt! Jetzt beginnt die Planung für 2018. Ich hoffe sehr, dass es mit dem Cup weitergeht!“

Alois Scheidhammer und August Regner hatten leider Pech auf der SP 5: „Unser Achsschenkel gab leider seinen Dienst auf, somit kassierten wir eine saftige Strafzeit und waren damit aus dem Rennen um den Titel. Nichts desto trotz hat uns die Rallye unglaublich Spaß gemacht. Das wir die Powerstage gewonnen haben, zeigt schon, dass wir vorne mitmischen können, deswegen werden wir im nächsten Jahr wieder volles Rohr angreifen!“

Stefan Petto und Maresa Lade beschließen die Rallye auf dem 5. Platz der Cup-Wertung und resümieren wie folgt: „Für uns war es eine extrem schwierige Rallye. Die unheimlich schnellen Prüfungen auf Schotter waren absolutes Neuland für uns. Unser Ziel war es von Anfang an, das Auto ins Ziel zu bringen und uns von Prüfung zu Prüfung zu steigern. Das Unterfangen wäre schon fast auf der SP 1 gescheitert. Gleich zwei Fehler sind uns dort unterlaufen. Wir konnten uns zum Glück ins Service retten und dort den Corsa soweit wieder richten, dass wir weiterfahren konnten. Mit dem 5. Platz bei der Rallye und dem 3. Platz in der Gesamtwertung bin ich absolut zufrieden. Ich möchte mich in diesem Zusammenhang bei meinen Sponsoren, meinem Team, meiner Familie und meinen Freunden für die Unterstützung bedanken. Auch bei Vicky Hojas und Alois Scheidhammer und Gustl Regner möchte ich mich bedanken. Die drei haben mir das ganze Jahr mit Tipps sehr geholfen, obwohl wir Konkurrenten waren – das finde ich absolut super!“

Einer, der den Cup-Titel unbedingt in die Steiermark holen wollte, war Manuel Pfeifer. Das Vorhaben war am Freitag auch noch richtig gut in Fahrt, aber Samstagfrüh kam es leider anders, denn: „Nach einer soliden Führung im OPC Cup und einem super Fight mit Alois Scheidhammer am Freitag, unterlief mir am Samstag auf der Sonderprüfung 6 ein Fehler, der in einem Crash endete. Gott sei Dank hat es uns nicht allzu schwer erwischt. Lisa geht es den Umständen entsprechend und meine drei gebrochenen Brustwirbel sind ohne OP zu heilen. Jetzt heißt es für mich, das im Jahr 2018 erst recht angegriffen wird!“

> Punktestände im Opel Rallye Cup 2017

Peter Bauregger
Opel Rallye Cup Pressebetreuung

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