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OPEL Rallye Cup Teams rocken die Rallye Liezen! Cup-Entscheidungen sind allesamt ins Waldviertel verschoben!
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Dieser vierte und damit auch schon der vorletzte Lauf zum diesjährigen Opel Rallye Cup hatte es wahrlich in sich. Vor allem die trickreichen Sonderprüfungen rund um die obersteirische Bezirkshauptstadt haben die Opel Rallye Cup Teams ordentlich gefordert.

Fotos: Daniel Fessl

Die Podiumsplätze wurden mit neuen Gesichtern befüllt und die Entscheidungen in den beiden Cups werden somit erst bei der letzten Veranstaltung – der Waldviertel Rallye – fallen.

Heuer hatte zumindest der Wettergott ein Einsehen mit den Aktiven und den Besuchern, denn viel Sonnenschein und angenehme Temperaturen ließen Scharen an Fans an die Sonderprüfungen pilgern.

Opel Rallye Cup Chef Willi Stengg: „Unsere Teams haben ausgezeichneten Rallyesport geboten. Das wir einige Ausfälle zu verzeichnen hatten, tut mir für die betroffenen Teams sehr leid. Aber wir wussten aus den vergangenen Jahren, dass die Rallye Liezen eine ganz schwierige Veranstaltung ist, die keine Fehler verzeiht. Das Gute daran ist die Tatsache, dass wir auch volles Haus im Waldviertel haben werden, nachdem in beiden Cups noch einige Siegesanwärter ganz nach oben wollen!“

Von den 15 angetretenen Teams haben insgesamt nur 8 die knapp 150 Rallyekilometer in der Obersteiermark geschafft und diese rollten zufrieden über die Zielrampe. Fast die Hälfte des Opel-Feldes musste die Segel vorzeitig streichen, mehr dazu bei den einzelnen Statements.

Die Stimmen der Teams im Einzelnen:

Der Führende im Opel Adam Cup nach der Rallye Liezen ist und bleibt Julian Wagner, aber er hatte am Samstag einen technisch bedingten Ausfall durch Getriebeschaden zu verzeichnen. „Leider nicht ganz nach Plan verlaufen, die Liezen Rallye. Wie auch im letzten Jahr sind wir am Rundkurs Weißenbach aus dem Rennen geworfen worden…damals Motorschaden, heuer mit Getriebeschaden.

Wir versuchten noch im 1. Gang – der einzige, den wir noch hatten – zur nächsten Prüfung zu fahren und über diese drüber zu rollen. Nachdem die Öltemperatur zu heiß wurde, mussten wir nach Absprache mit dem Team unseren Adam abstellen, um keinen Motorschaden zu riskieren.

Aber aufgegeben wird der Kampf um den 2-WD und den Cup Titel sicher nicht! Im Waldviertel werden wir uns mit vollem Einsatz bei unseren Mechanikern, Sponsoren, Freunden, dem gesamten Team und den Fans mit einem hoffentlich guten Ergebnis bedanken!“

Endlich der erste Sieg für das dynamische Duo Christoph Lieb und Catharina Schmidt.

„Wir haben an diesem Wochenende wohl alles richtig gemacht! Von Anfang an waren wir mit der Spitze im Cup dabei. Schade nur, dass Julian und Roland ausgefallen sind, der Kampf mit ihnen war echt superklasse! Dass wir nun endlich unseren ersten Sieg feiern können, macht uns mega happy! Und so nebenbei auch noch volle Punkte für die Juniorenstaatsmeisterschaft und den 2. Gesamtplatz in der 2 WD-Wertung abzustauben, das kann schon was! Wir freuen uns schon auf die Waldviertel – da werden wir auch auf Schotter beweisen, dass wir es draufhaben!“

Ein Superergebnis für das GZ Racing Team mit Gernot Zeiringer und Bianca Marina Stampfl wurde nach Ende der Powerstage gemeldet. „Diese Rallye werden wir nicht so schnell vergessen! Bianca und ich wussten, dass wir alles geben müssen. Dies ist uns echt gut gelungen, denn wir können nun im Waldviertel sogar noch auf das Podest des Gesamt-Cups springen. Der Cup-Sieg von Christoph macht uns vom GZ Racing Team unsagbar glücklich, und durch meinen 2. Platz gab es gleich einen Doppelsieg für unser Team! Besser geht’s fast gar nicht! Wir sind so happy und natürlich voll motiviert für das Waldviertel! “

Tief durchatmen war am Freitag für Luca Waldherr und Tobias Unterweger angesagt: „Poah, der Rundkurs Treglwang hat uns richtig ausgespuckt. Unser Adam verlies kurz die saubere Spur und schon ging‘s rund. Den Einschlag in einen Baum und einen Überschlag hat unser Adam zwar relativ gut überstanden, aber wir haben die Strecke komplett blockiert, weil wir auf dem Dach gelegen sind. Dank unseres Teams schafften wir einen Re-Start am Samstag. Und der Lohn der Mühen war ein dritter Platz. Wir haben am Samstag echt wieder gut mithalten können und natürlich auch von den Ausfällen von Julian, Heimo und Roland profitiert. Deren Pech tut mir natürlich leid, aber somit sind die Karten neu gemischt und wir werden alles daran setzen, um im Waldviertel wieder dabei sein zu können.“

Heimo Hinterhofer/Tina Annemüller: „Am Dienstag vor der Rallye hatten wir noch keinen Rallye-Adam für uns! Dann hat Willi Stengg wirklich alles versucht, dass wir noch ein Auto auftreiben. Wir wurden schlussendlich in Ungarn fündig und haben dann von dort eines gemietet. Leider sind unsere Mühen nicht belohnt worden. Wir mussten mit Motorproblemen abstellen. Eigentlich für das ganze Team eine katastrophale Rallye…echt schade.“

Roland Stengg ist leider auch einer der Pechvögel der Liezen Rallye: „Wir waren echt gut drauf und haben mit tollen Zeiten einen Spitzenplatz verteidigt. Leider sind wir auf der vorletzten SP abgeflogen und haben unseren Adam beim einzigen Baum, der da herumstand, ziemlich ramponiert. Aber das ist Rallye…wir blicken nach vorne und werden weiter unser Bestes geben!“

Mit Gabor Nemeth und Istvan Szabo geht die Geschichte mit den Ausfällen gleich weiter. Sie sind in der 10. Sonderprüfung mit technischem Defekt liegen geblieben: „Ein bitterer Ausfall, denn wir waren sehr gut unterwegs. Jetzt setzen wir noch einmal alles auf eine Karte im Waldviertel und werden von Anfang an attackieren!“

Auch im Opel Corsa OPC Cup gibt es noch jede Menge Siegesanwärter

Rene Rieder und Toni Pichler führen auch nach dieser Rallye den Corsa Cup an, dennoch schauen sie vorsichtig optimistisch zur Waldviertel Rallye: „Für uns ist die Rallye am Freitag nicht so gut gelaufen, wie wir das wollten. Das sieht man auch an der Platzierung. Am Samstag lief es dann viel besser. Wir haben uns gleich am Morgen die Führung geholt und natürlich auch von den Problemen von Manuel Pfeifer profitiert. So mussten wir das Ergebnis nur noch verwalten. Dass es am Ende doch noch so knapp wurde, lag daran, dass wir die letzte Prüfung ohne Turbo fahren mussten. Schlussendlich sind wir mit dem Sieg in der Corsa Cup-Wertung sehr zufrieden und haben damit wesentlich weniger Druck im Waldviertel.“

Einer, der top motiviert nach Liezen gekommen ist, ist Manuel Pfeifer. Aber es wurde unerwartet schwierig: „Tja, was soll man sagen. Leider wollte die Technik am Freitag nicht so wie wir. Nach dem ersten Tag hatten wir über 3 Minuten Rückstand! Aber wir kämpften wie die Löwen und am Ende fehlten lächerliche 8,5 Sekunden für den Sieg, den wir eigentlich geplant hatten. Jetzt muss ich irgendwie versuchen, noch das notwendige Budget für die Waldviertel Rallye aufzutreiben. Ich will den Cup-Titel unbedingt in die Steiermark holen.“

Ziel erreicht, heißt es für unser deutsches Gespann aus dem Saarland, Stefan Petto und Maresa Lade: „Für uns lief die Rallye sehr gut. Die Prüfungen am Freitag waren in etwa so wie bei uns im Saarland, was uns etwas entgegen kam. Ein absolutes Highlight war dann der Stadtrundkurs durch Liezen bei toller Fan-Kulisse. Am Abend lagen wir auf einem sehr guten 2. Platz im Cup. Wir wussten aber, dass es am Samstag sehr schwer wird, diesen Platz zu halten. Die Prüfungen durch die Berge, vor allem die Sonderprüfung Oppenberg mit fast 20 Kilometern, waren extrem anspruchsvoll! Am Ende des Tages sind wir auf einem guten 3. Platz gelandet, womit wir absolut zufrieden sind. Wir mussten zum Schluss hin noch einmal voll attackieren, damit wir vor dem Bayern-Express mit Luis und Gustl bleiben konnten. Zwei Punkte aus der Powerstage sind noch ein schönes Zusatz-Zuckerl. Wir können jetzt sogar noch Zweiter im Cup werden – und dafür werden wir alles geben!“

Mit Alois Scheidhammer und August Regner freuen sich die vielen Fans der beiden über ein tolles Ergebnis: „Dass wir viele Punkte in der Obersteiermark machen können, haben wir im Vorjahr schon bewiesen. Heuer hat es wieder gut geklappt. Allerdings wollten wir ein wenig mehr rausholen, aber die jungen Wilden sind echt schnell unterwegs! Am Ende fehlten nur 10 Sekunden, um auf’s Podium zu klettern, aber das hat halt nicht geklappt. Im Waldviertel werden die Karten neu gemischt, denn da sind wir auf unserem Lieblingsuntergrund – dem Schotter – unterwegs…do lass‘ ma’s krocha!!“

Der schnellste Versicherungsmakler Österreichs – Hans Jörg Matzer – der zusammen mit Johann Drapela den Opel Corsa OPC über die Pisten gejagt hat, liefert ein sehr zufriedenes Resümee ab: „Ziel erreicht – das war ja unser Hauptziel! Das wir noch einen feinen 5. Platz im Cup mitnehmen, ist eine Supersache für uns! Wir schauen jetzt, dass es sich im Waldviertel wiederholen kann, denn auf die Schotterpisten freuen wir schon riesig!“

Die neue Damenbesetzung hatte bei der Rallye Liezen leider kein Glück: „Ausfall mit technischen Problemen nach der ZK 5!“ wurde von Victoria Hojas gemeldet.

„Zusammen mit Claudia Dorfbauer hatte ich bis zu diesem Zeitpunkt eine echt gute Rallye, bei der wir uns absolut wohl gefühlt haben. Leider wollte unser Seppi nicht mehr aus dem Servicepark raus und wir mussten schweren Herzen aufgeben.“

Claudia ergänzt: „Wir kommen aber mit erhobenem Haupt und viel Ehrgeiz an den Start der Waldviertel Rallye. Wir werden unser Bestes geben, denn Vicky fährt unglaublich gern und sehr gut auf Schotter!“

> Aktuelle Punktestände im Opel Rallye Cup 2017

Peter Bauregger
Opel Rallye Cup Pressebetreuung

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