OPEL Rallye Cup
 
 
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Grande Finale - Oho! OPEL Rallye Cup Teams treten zum Showdown an!
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Der fünfte und damit auch schon der letzte Lauf zum diesjährigen Opel Rallye Cup führt die Opel-Truppe zur Skoda Rallye Liezen.

Fotos: Daniel Fessl

Die trickreichen Sonderprüfungen rund um die obersteirische Bezirkshauptstadt werden wahrlich kein Honiglecken für die Opel Rallye Cup Teams. Wenn man sich an die letztjährige Veranstaltung erinnert, so kommen einem sofort die wilden Wetterkapriolen in den Sinn, mit dem die Mannschaften ihre große Not hatten. Auch heuer könnte der Wettergott wieder mit solchen unguten Gegebenheiten aufwarten, so sind die momentanen Voraussagen relativ unsicher.

Opel Rallye Cup Chef Willi Stengg: „Unsere Teams müssen wettertechnisch mit allem rechnen. Noch dazu kommt für die Siegesanwärter noch der nervliche Druck, denn allein im Opel Corsa Cup sind noch drei Piloten mit besten Siegeschancen unterwegs. Aber auch im Opel Adam Cup ist die Suppe noch nicht ausgelöffelt, auch da sind spannende Kämpfe um jeden Meter garantiert!“

Zum letzten Aufeinandertreffen im Opel Rallye Cup 2016 treten nicht weniger als 12 Teams an, jeweils 6 Fahrzeuge pro Klasse werden sich die knapp 150 Rallyekilometer geben. Immerhin stellt die Marke Opel damit nahezu 20 Prozent des Starterfeldes in Liezen. Wobei einige neue Gesichter in den Autos auftauchen, die aber nicht um Punkte in den beiden Cups kämpfen, sondern für eventuelle Auftritte im nächsten Jahr bereits heuer Testkilometer im Wettbewerbsmodus absolvieren.

Die Cup-Wertungen im Einzelnen:

Der Meister ist der Gejagte, damit hat Michi Böhm nun ja schon Erfahrung. „Wir fahren einfach drauf los, es gibt kein taktieren und kein herumrechnen. Wie’s kommt, so kommt’s.“ Ganz aufgeben tut er auch den Gedanken an die erfolgreiche Verteidigung des 2WD-Titels aber auch noch nicht. „Jasmin Noll und ich haben den Sommer über viel Kraft tanken können…und die werden wir gnadenlos einsetzen!“
 
Andi Kainer/Benedikt Hofmann: „Jetzt müssen wir alles geben. 2 Punkte Rückstand auf Michi Böhm sind zwar nicht viel, aber wir können nur gewinnen, wenn wir vor Michi ins Ziel kommen. Er hat die Erfahrung und wir den Mut, mal schauen, was am Ende mehr zählt.“

Mit Julian Wagner kommt ein weiterer sehr schneller und siegeshungriger Youngster in die Obersteiermark. Er schielt schon auf die nächste Saison und möchte mit dem Adam eine gute Figur abgeben. Gleich von Beginn weg zeigte der junge Oberösterreicher in Weiz, dass er mit der Umstellung auf den Adam R2 keinerlei Probleme hatte und er sofort mit Michi Böhm um die SP-Bestzeiten konkurrieren konnte.

Auch Gernot Zeiringer und Sabine Thaller möchten in Liezen wieder ganz vorne mitmischen. Dass sie das können, haben sie eingehend bewiesen. Immer wieder tauchte das Duo mit feinen SP-Zeiten in den vordersten Rängen auf, manchmal war halt das Pech dabei und das dynamische Duo sah keine Zielflagge. „Das muss in Liezen anders sein. Wir wollen zumindest aufs Podest im Adam Cup. Und mit Sabine habe ich auch noch eine Lokalmatadorin am heißen Sitz, da sollte also nix schiefgehen.“

Mit Gabor Nemeth und Istvan Szabo greifen auch unsere Freunde aus Ungarn wieder ins Cup-Geschehen ein und möchten in Liezen so viele Punkte wie möglich sammeln. Ihr Adam R2 wird von GZ Racing eingesetzt, das Team rund um Gernot Zeiringer.
 
Wir bleiben international, denn mit der jungen Italienerin Tamara Molinaro wird auch im Adam R2 der Einzug des weiblichen Piloten-Geschlechts gefeiert. Betreut wird Tamara von BRR Baumschlager Rallye & Racing und sie konnte schon einige Erfahrung als Vorausautopilotin sammeln. Für sie ist es der erste Wettbewerb in Österreich und den bestreitet sie gemeinsam mit Ilka Minor, die sich seit Beginn der Talente-Sichtung um die schnelle junge Dame kümmert.

Im Opel Corsa OPC Cup gibt es jede Menge Siegesanwärter

Unglaubliche 2 Punkte trennen auch hier die ersten beiden Teams vor dem letzten Lauf zum Opel Rallye Cup 2016.

Mit Alois Scheidhammer und August Regner haben nach sehr konstanten Zielankünften unsere Freunde aus Bayern die Nase vorne. „Wir freuen uns schon auf die Rallye Liezen und werden unser Bestes geben! Dass wir als Führende in die Obersteiermark kommen, macht uns nix aus. Wir werden wie immer mit viel Spaß an die Sache rangehen. Wer am Ende Sieger ist? Schau‘ ma mal…“

Und das momentan zweit-platzierte Team Heimo Hinterhofer  und Tamara Schweiger fügt lachend hinzu: „Das wird echt mega-geil! Wir haben uns ja von Anfang an den Cup-Sieg als Ziel dieser Saison gestellt. Der Ausfall in Weiz hat nur kurz geschmerzt, jetzt greifen wir natürlich voll an und werden alles geben! Wir freuen uns auf den Kampf!“

Theoretische Siegeschancen hat auch noch das Team Christoph Lieb und Cathi Schmid. Allerdings müssten die beiden vorher genannten Teams mitspielen und wenig Punkte machen. „Da wir aus eigener Kraft keine Titel-Chancen haben, werden wir unser Ding so machen, wie wir es können. Superfeine SP-Zeiten und keine Fehler auf der Strecke, das wollen wir zeigen. Wir sind ohne Druck unterwegs, vielleicht ist das ja ein Vorteil!“

Ein stolzer Platz 4 vor der letzten Cup-Rallye wird von Victoria Hojas gemeldet: „Ich bin mega happy mit dem bisherigen Verlauf im Cup und freue mich nun auf das Saisonfinale. Die Rallye Liezen ist eine sehr tückische und verzeiht keine Fehler. Mein Ziel ist das Ziel – das war immer so und wird auch so bleiben.“ Ein Podestplatz in der Endabrechnung ist aber auch noch ohne weiteres möglich, immerhin fehlen nur 4 Punkte dazu. Und dass das die sympathische Niederösterreicherin draufhat, wissen wir. Als Co fungiert in Liezen die deutsche Lisa Brunthaler, die die Stamm-Co-Pilotin Daniela Reiterer ersetzt.

Die Liste der anfangs angesprochenen Corsa Teams, die neu dabei sind, ist nun an der Reihe:
Das erste Team, das wir vorstellen wollen, ist mit Mike König und Thomas Zeiser besetzt. Der schnelle Obersteirer hat vom gewohnten Opel Astra in den Opel Corsa OPC gewechselt. „Wir wollen mal schauen, was wir mit dem Corsa bewegen können. Unsere Heimrallye ist dazu ein sehr guter Boden und wir freuen uns schon auf die tollen Prüfungen.“

Auch dabei ist der jüngste aller Stenggs – Lukas Carlos Stengg – der auch schon einige Rallyekilometer als Vorausauto sammeln konnte. Diesmal soll es der Wettbewerb sein, in dem er wichtige Erfahrungen für zukünftige Rallye-Auftritte sammelt. „Ich möchte einfach eine tolle Zielankunft feiern. Die Rallye kenne ich noch gar nicht, deswegen werden nicht die SP-Zeiten, sondern das Lernen im Vordergrund stehen.“

> Aktuelle Wertungen im OPEL Rallye Cup 2016

Peter Bauregger
Opel Rallye Cup Pressebetreuung

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