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Rallye hart – Rallye härter - Rallye Weiz! OPEL Rallye Cup Teams durchleben Himmel und Hölle!
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Der vierte und damit auch der vorletzte Lauf zum diesjährigen Opel Rallye Cup führte die Opel-Truppe zur wohl härtesten Asphalt-Rallye Österreichs - der Rallye Weiz.

Fotos: Daniel Fessl

Der vierte und damit auch der vorletzte Lauf zum diesjährigen Opel Rallye Cup führte die Opel-Truppe zur wohl härtesten Asphalt-Rallye Österreichs - der Rallye Weiz.

Die mächtigen Sonderprüfungen rund um die oststeirische Bezirkshauptstadt forderten die Opel Rallye Cup Teams vom ersten bis zum letzten Meter.

Nicht umsonst beschrieb der Organisationsleiter der beliebtesten Rallye Österreichs, Mario Klammer, die Charakteristik als „richtig fordernd, sehr schnell und absolut geil!“

Opel Rallye Cup Mastermind Willi Stengg meinte beim Interview in der Servicezone beim GH Strobl: „Ich durfte auch selbst als Opel-VIP-Taxler im Vorausauto über die Prüfungen jagen. Es war echt hart, was die Burschen und Mädels da leisten mussten. Immer wieder wechselte der Grip, dann kamen noch der Split und die Wetterkapriolen am Freitag dazu. Auch ich hatte so einige Hoppalas zu verzeichnen. Schlussendlich sehen wir ja, dass die Ausfallsquote diesmal leider relativ hoch ist. Trotzdem ziehe ich den Hut vor der Organisation dieser Rallye – echt Top!!“

14 Teams waren in den zwei Opel Cups angetreten, 7 haben es schließlich bis ins Ziel geschafft. Damit wurde in der Tabelle des laufenden Cups richtig herum gerührt und einige Positionen neu bezogen. Spannende Voraussetzungen für ein Cup-Finale bei der Skoda Rallye Liezen im September sind also geschaffen und so manches Team wird in der Sommerpause nicht nur in der Sonne liegen, sondern richtig hart an sich arbeiten, damit noch einmal volle Attacke geritten werden kann.

Auch der Geschäftsführer von Opel Österreich, Mag. Alexander Struckl, war an diesem Wochenende zu Gast in Weiz und bei der Podiumsdiskussion am Donnerstagabend auf der Bühne. Dort teilte er den vielen Fans mit: „Wir von Opel Österreich sind der einzige Importeur, der den Rallyesport in dieser großartigen Form unterstützt. Wir sehen uns als große Opel-Familie und wollen mit unserem Zutun noch mehr Menschen für die Marke Opel und für den Rallyesport begeistern. Das Feedback aus dem Markt gibt uns Recht und wir werden auch zukünftig gerne unsere bisherige Unterstützung weiterführen. Zur Rallye Weiz kann ich nur sagen, dass mich diese Professionalität, mit der hier gearbeitet wird, sehr glücklich macht.“

Die Cup-Wertungen im Einzelnen:

Der heuer neu geschaffene Opel Adam R2 Cup wartete, wie bereits berichtet, mit dem Neuzugang von Julian Wagner auf. Gleich von Beginn weg zeigte der junge Oberösterreicher, dass er mit der Umstellung auf den Adam R2 keinerlei Probleme hatte und er sofort mit Michi Böhm um die SP-Bestzeiten konkurrierte.

Leider war es mit der Zeitenjagd in der SP 10 vorbei, als Julian einen zu optimistischen Bremspunkt setzte. Ein Abflug ins Bachbett war die Folge, der aber ohne personellen Schaden endete – der Adam braucht hingegen schon einige Neuteile. „Wir waren echt gut drauf, hatten viel Spaß beim Fahren, aber leider diesen blöden Ausrutscher. Aber wir sind guter Dinge für die Zukunft und schauen nun auf zur nächsten Rallye nach vorne.“

Als stolze und überglückliche Sieger gingen Michi Böhm und Jasmin Noll über die Zielrampe: „Unser Bestreben nach dem ersten Gesamt-Sieg der 2WD-Wertung ist zwar noch offen, aber mit dem Sieg der Adam R2 Wertung haben wir eine wichtige Marke gesetzt. Auf jeden Fall werden wir alles daran setzen, um den Cup Sieg zu erreichen. Wir möchten uns bei unserem Team von Stengg Motorsport und unseren Sponsoren herzlich bedanken. Die Rallye verlief für uns völlig problemlos. Jetzt sind wir glücklich und können den Sommer richtig genießen.“

Andi Kainer/Benedikt Hofmann: „Poah, das war echt hart an diesem Wochenende. Ich bin am Anfang nicht ganz in meinen Rhythmus gekommen, hatte ein paar „Big Moments“ in den Prüfungen und bin eigentlich froh, im Ziel zu sein! Zum Schluss kam noch dazu, dass einige meiner Adam-Kollegen ausgefallen sind und wir somit diese wichtigen Punkte für den zweiten Platz mitnehmen können. Für die Ausgefallenen tut es mir sehr leid, es war ein geiler Fight mit Michi, Luca, Julian und Gernot. Ich werde jetzt mal ein wenig ausspannen und mit frischer Kraft nach Liezen kommen. Dort fahren wir uns dann den Cup-Sieg endgültig aus.“

Der Rest der Opel Adam Truppe sah das Ziel leider nicht.

Als ersten erwischte es Luca Waldherr mit Tobias Unterweger in der SP 7: „Wir waren echt gut drauf…bis ich einen Bremspunkt um ein paar Meter versäumt habe…dann ging’s nur mehr ab zwischen die Bäume. Gott sei Dank haben wir keinen getroffen, somit hält sich der Schaden in Grenzen. Schade ist es nur um die verlorenen Punkte, aber die holen wir uns in Liezen wieder – versprochen!“

Auch Gernot Zeiringer und Sabine Thaller haderten mit dem Ausfalls-Schicksal: „Nach dem wir bereits auf Platz drei der Zwischenwertung lagen, wollten wir es gemächlich angehen. Leider rutschten wir auf dem Split in der SP 14 aus und knickten uns beim Einschlag in die Böschung das linke vordere Rad weg. Schade zwar, aber that’s Rallye.“

Auch im Opel Corsa OPC Cup gab es jede Menge Action:

Der Sieg war diesmal unglaublich heiß umkämpft. Die beiden Christoph’s (Leitgeb und Lieb) lieferten sich ein Zehntel-Sekunden Duell über die ganze Rallye und endete schließlich mit dem knappsten Ergebnis der Saison. Nur 1,2 Sekunden entschieden über den ersten Platz, den Christoph Leitgeb und Sabrina Hartenberger mit nach Kärnten nehmen: „Das war neben der ganzen Anstrengung ein richtiger Spaß. So einen Kampf kann man sich als Rallye-Pilot nur wünschen und wir sind überglücklich, dass es sich für uns ausgegangen ist!“

Und das zweit-platzierte Team Christoph Lieb und Catharina Schmidt fügt lachend hinzu: „Das war echt mega-geil! Wir mussten uns richtig strecken und haben keine Sekunde unsere Konzentration verlieren dürfen. Auf Asphalt fühlen wir uns sehr wohl, das haben wir mit unseren schnellen SP-Zeiten bewiesen. Wir gratulieren Christoph und Sabrina herzlich und freuen uns auf die Neuauflage unseres Fights in Liezen!“

Am dritten Stockerl-Platz landeten Alois Scheidhammer und August Regner: „Wir haben ja mit einem Podiums-Platz in Weiz spekuliert. Dass es damit wirklich geklappt hat, freut uns umso mehr. Asphalt ist nicht unbedingt mein Lieblings-Untergrund, aber wir haben das Beste draus gemacht. Leid tun mir die ausgefallenen Teams, es war ein spannender und toller Kampf mit den Jungs. Auf geht’s…Liezen – wir kommen!“

Auf Platz 4 der Opel Corsa OPC Cup Wertung landet ein stolzer Thomas Mosburger mit Roman Wieser: „Wir zwei haben ja kurzerhand beschlossen, auch die Rallye Weiz zu fahren. Dass wir hier knapp das Podium verfehlen, hätten wir nicht mal zu träumen gewagt. Es war eine echt anstrengende, aber mega-lässige Veranstaltung.“

Ein stolzer Platz 5 wird von Victoria Hojas und Daniela Reiterer aus Weiz mitgenommen: „Die Rallye Weiz hat uns am Freitag am Gössersattel schon unschuldiger Weise nach einem technischen Gebrechen ausgespuckt, aber wir haben am Samstag wieder alles gegeben und sind glücklich über unsere Zielankunft. Vor allem die Fans sind in Weiz ein Wahnsinn. Die feiern dich auf jeder SP, als wärst du der Gesamtsieger – echt cool!“

Die Liste der von Alois angesprochenen Corsa Teams, die ausgefallen sind, ist leider eine lange.

Das erste Team, das aufgeben musste, war Rene Rieder/Anton Pichler: „Die Rallye Weiz hat für uns leider viel zu früh mit einem technischen Gebrechen geendet. Wir schauen aber nach vorne und werden in Liezen wieder voll angreifen.“

Auch kein Glück hatten Martin Attwenger und Angelika Letz: „Wir hatten uns so sehr auf diese geile Rallye gefreut. Leider hatten wir am Gössersattel Pech und mussten nach einem Ausrutscher schweren Herzens aufgeben. Jetzt muss es doch mal zu Ende sein mit unserer Pechsträhne und wir hoffen auf Liezen, wo es endlich mit einem Podest Platz klappen soll!“

Auch die Pechserie von Roland Stengg und Michael Köhlbach ging in Weiz leider weiter: „Wir haben richtig gepusht – aber wir wurden nicht für unsere Arbeit belohnt. Nach all dem Pech der heurigen Saison wollen wir zumindest beim Abschluss in Liezen das Punktemaximum erreichen. Das Auto wird wieder top vorbereitet und wir werden mit frischem Mut in die Obersteiermark kommen, also sollte alles passen!“

Auch das Ziel von Heimo Hinterhofer und Tamara Schweiger, nämlich die vollen Cup-Punkte aus Weiz mit zu nehmen, wurde nicht erreicht: „Bei unserer erklärten Lieblingsrallye mit einer kaputten Antriebswelle auszufallen ist echt mega-hart. Vor allem, weil wir damit die Führung im laufenden Cup abgeben mussten. Aber jetzt legen wir unsere volle Kraft in die Rallye Liezen, da fahren wir uns den Cup-Sieg heim – ganz sicher!“

Wie erging es den beiden Neuzugängen in der Opel-Familie?

Fabian Zeiringer, der Fillius von Gernot Zeiringer, startete gleich einmal mit einem fulminanten Ausritt im Shakedown am Freitagvormittag: „Ja, war absolut mein Fehler. Ich hatte noch zu wenig Gespür für die Bremse und war einfach zu spät dran. Aber ich muss sagen, dass mir meine erste Rallye voll getaugt hat…und im Gegensatz zu Papa bin ich ja ins Ziel gekommen!“

Josef Pferschy und Bernd Gamperl sahen keine Zielflagge in Weiz: „Ein ganz kleiner, simpler Schlauchbinder am Kühler hat uns aus dem Rennen geworfen. Durch den Wasserverlust hat unser Motor überhitzt und wir mussten abstellen. Ewig schade, vor allem, weil wir viele Fans am Streckenrand hatten…aber Kopf hoch! Wir kommen wieder!“

> Aktuelle Wertungen im OPEL Rallye Cup 2016

Peter Bauregger
Opel Rallye Cup Pressebetreuung

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