OPEL Rallye Cup
 
 
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OPEL - Festspiele im Wechselland! OPEL Rallye Cup Teams lieferten eine tolle Rallye-Show
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Die angetretenen 12 Teams der zwei Opel Cups bei der OPEL Wechselland Rallye machten dem Namen der Veranstaltung von OK-Chef Willi Stengg sen. alle Ehre.

Fotos: Daniel Fessl

Ein Wechselbad der Gefühle ging einher mit ständigen Positionswechseln und unglaublich spannenden Kämpfen um jede Zehntelsekunde in den beiden Cup Wertungen.
Die Verhältnisse im Wechselland waren für alle Rallyeteilnehmer gleich und somit kam es auf die eigene Taktik und vor allem auf das eigene Können an.

Die Reifenwahl war auch ein Thema, denn die Temperaturen waren am Tag relativ warm, aber sobald die Sonne weg war, fielen auch die Grade auf dem Thermometer massiv.

Michi Böhm und Jasmin Noll waren mit ihrer Performance am Freitag nicht ganz zufrieden. „Ich weiß nicht, ich komm nicht so recht in die Gänge, außerdem hab ich bei den Reifen ein Problem, das ich nicht selber lösen kann...“, so ein etwas frustrierter Michi Böhm am Freitagabend. Der Samstag brachte dann aber den Umschwung und ab dem späten Vormittag war das Duo nicht mehr zu bremsen und holte in der Schlussabrechnung den dritten Platz in der 2WD-Gesamtwertung, sowie den Sieg im Opel Adam R2 Cup.

„Heute hat alles gepasst! Wir haben den Reifen gefunden, der unser Können unterstützt, der Adam lief top und Jasmin hat wie immer einen perfekten Job gemacht. Genauso gilt mein Dank dem gesamten Team von Stengg Motorsport und meinen Sponsoren, Freunden und Partnern!“, strahlte Michi Böhm auf der Zielrampe in Friedberg.

Andi Kainer und Anne Katharina Stein vom Gady Opel Team lieferten sich als zweitplatziertes Team im Opel Adam R2 Cup einen packenden Sekunden-Kampf mit Böhm und sagten schließlich: „Wir haben echt alles gegeben. Leicht war es nicht, aber wir haben gesehen, dass wir mit dem regierenden 2WD-Staatsmeister mithalten können. Zum Schluss haben wir aber etwas Tempo rausgenommen, weil wir unseren zweiten Platz sicher ins Ziel bringen wollten. Wir gratulieren Michi und Jasmin zum Sieg und freuen uns schon auf die Schotterpisten der Schneebergland Rallye! Danke an mein Team für das perfekte Auto und danke an all meine Sponsoren, Freunde, Fans und Unterstützer.“

Der dritte Platz ging an das Duo Luca Waldherr und Tobias Unterweger.
„Die OPEL Wechselland Rallye war ja quasi meine Heimveranstaltung und da war es mir schon sehr wichtig, möglichst weit vorne zu landen. Mit dem dritten Platz in meiner erst dritten Rallye im Adam bin ich sehr zufrieden! Die Speed von Michi und Andi ist schon beeindruckend. Ich muss jetzt schauen, dass ich Sponsoren auftreibe, damit ich die nächsten Rallyes absichern kann.“

Auf dem vierten Platz im Opel Adam R2-Cup fand sich das Duo Gernot Zeiringer / Martin Pucher. „Ein sensationelles Rallye-Wochenende für uns „Senioren“. Das wir die flotten „Jungen“ nur schwer schnappen können, war uns klar. Aber wir sind mit dem vierten Platz im Cup und Platz 11 in der Gesamt-Wertung mega Happy! Wir haben wichtige Punkte machen können und nix kaputt gemacht, das ist uns sehr wichtig.“, so der Birkfelder Geschäftsmann.

Opel Corsa OPC Cup wird völlig neu gemischt

Alle 8 Corsa OPC-Teams wollten in Pinggau/Friedberg so weit wie möglich vorne landen und wertvolle Punkte sammeln, deswegen war dieser Cup von Beginn an von Sekundenduellen geprägt. Die vielen Fans am Streckenrand honorierten dies mit frenetischem Jubel und schrien sich die Seele aus dem Leib.

Der Sieger aus dem Lavanttal, Christoph Lieb, hatte diesmal allerdings das Pech gepachtet: „Ein Wahnsinn! Drei Kilometer nach dem Start der SP 1 brach die Antriebswelle und wir mussten den Freitag aufgeben. Beim Restart am Samstag waren wir an hoffnungsloser letzter Stelle im Klassement, schafften es aber, uns mit viel Herzblut, enormen Risiko und der perfekten Ansage meiner Copilotin Cathi Schmidt wieder nach vorne zu arbeiten. Als wir dann frohen Mutes auf die Powerstage gingen, passierte das nächste Malheur. Auf einmal knickte das rechte Vorderrad weg und wir mussten die Rallye endgültig aufgeben. Echt schade, aber das ist Rallye, es kann alles zu jeder Zeit passieren. Nichts desto trotz werden wir bei der nächsten Rallye im Schneebergland wieder alles geben.“

Bleiben wir bei den Pechvögeln der Opel Wechselland Rallye:
Auch Roland Stengg sah das Ziel seiner Heimrallye leider nicht. „Auf der SP 10 fielen wir mit technischem Defekt als führendes Opel Corsa Team aus. Das ist echt bitter, weil es bis zu diesem Zeitpunkt richtig gut gelaufen ist. Wir haben alles richtig gemacht und unsere Mitstreiter sehr gut in Schach halten können. Aber wir müssen nach vorne schauen und werden bei der Schotterrallye im Schneebergland sicher wieder voll angreifen!“

Den Sieg in der Opel Corsa OPC Cup Wertung holte sich ein anderer Steirer. Heimo Hinterhofer, mit Copilotin Tamara Schweiger, fuhren nach einem durchwachsenen Freitag eine unglaubliche Aufholjagd am Samstag: „Wir wollen heuer den Cupsieg, somit mussten wir bei der Opel Wechselland Rallye volle Kanne pushen. Es war ein geiler Fight mit Roland und wir kamen bis auf eine Sekunde an ihn heran. Schade, dass er dann ausgefallen ist. Wir haben auf der Powerstage noch einmal richtig Gas gegeben und damit unseren ersten Sieg im Cup einfahren können. Es werden weitere Siege kommen!“ An Motivation und Selbstvertrauen fehlt es den Beiden absolut nicht und somit kann man weitere spannende Kämpfe erwarten.

Der Salzburger Corsa OPC-Pilot Rene Rieder, mit Anton Pichler als Co, konnte endlich zeigen, was er wirklich drauf hat. Ein perfekter zweiter Platz im Cup bedeutet den Anschluss an die Spitze und gibt Selbstvertrauen.
„Es war ein geiles Rennen, schlussendlich fanden wir endlich die Speed, die wir eigentlich fahren können und es wurde noch echt knapp. Gratulation an Heimo und Tamara – die sind richtig stark gefahren! Mal schauen, was wir bei der Schotterrallye zeigen können. Wir sind auf jeden Fall happy und schauen erwartungsvoll in die Zukunft!“

Der Bayern-Express mit Alois Scheidhammer und August Regner kennt die Wechselland Rallye schon aus den vergangenen Jahren und die beiden sind entsprechend vorbereitet ins Wechselland gekommen: „Super Sonderprüfungen und super Stimmung, das war die richtige Mischung für unseren tollen dritten Platz im Cup! Wir sind im Rennen um den Cup-Gewinn mit dabei und das freut uns. Willi Stengg hat uns für nächstes Jahr zum Frühstück originale Weißwürste versprochen. Da kommen wir bestimmt wieder!“, lacht ein zufriedener Alois Scheidhammer in die Kameras.

Das einzige Damen-Duo in der laufenden Staatsmeisterschaft ist mit ihrem Opel Corsa OPC, der liebevoll „Seppi“ getauft wurde, sehr fein unterwegs. „Drei Starts – drei problemlose Zielankünfte für das Opel Hojas Rallye Team Niederösterreich, das ist eine sehr gute Zwischenbilanz, vor allem, weil wir sehr viele Teams hinter uns lassen konnten“, sagt eine verschmitzt lächelnde Vicky Hojas, und Daniela Reiterer ergänzt: „Das haben wir bei der Opel Wechselland Rallye echt bewiesen! Obwohl meine Pilotin von einer bösen Grippe geschwächt war, holten wir uns nicht nur die Damenwertung, sondern auch Platz 4 im Cup, Platz 12 in der 2WD-Wertung und Platz 24 Gesamt – wir sind mega glücklich!“

Die Cup-Neulinge Martin Attwenger und Angelika Letz hatten sich als Ziel einen Platz in Podiumsnähe gesetzt, aber viel Pech verhinderte dies. „Wir hatten am Freitag am Rundkurs Rohrbach einen Plattfuß zu verzeichnen, der uns schon weit zurückwarf. Den Samstag gingen wir voller Motivation an, aber ein Highspeed-Dreher mit Einschlag in die Leitschiene und einem weiteren Reifenschaden verhinderte eine Top-Platzierung. Echt schade, aber wir sind froh, überhaupt im Ziel zu sein und nehmen es als Lehrstunde und kommen umso motivierter ins Schneebergland.“, so Martin Attwenger auf der Zielrampe. Immerhin war es der fünfte Platz im Cup und somit wertvolle Punkte für die Jahreswertung.

In den Cup eingestiegen ist im Wechselland nun auch Thomas Mosburger. Der erfolgreiche Distriktleiter von Opel ist mit seinem neuen Co Roman Wieser zum ersten Mal unterwegs gewesen, und streut seinem Beifahrer Rosen: „Echt lässig, wie souverän Roman agiert hat. Alle Ansagen kamen perfekt getimt über die Intercom und auch das Zeitenmanagement hat absolut fehlerfrei funktioniert. Wir hatten jede Menge Spaß im Auto, das Ergebnis war immer zweitrangig.
Trotzdem sind wir mit Platz 6 zufrieden und konzentrieren uns nun auf unsere nächste Rallye.“

Noch einmal zu den Stenggs: Der zweite Junior von Willi, Lukas Carlos Stengg, hat bei der Opel Wechselland Rallye wieder ein Vorausfahrzeug bewegt, um weiter Rallyeerfahrung zu sammeln. Diesmal lernte er auch die Schattenseiten kennen, weil er nach einem Ausrutscher am Freitag auf der Bodenplatte festhing und nicht mehr weiter fahren konnte.

Lukas im Service: „Ja, jetzt kenn ich dieses Gefühl der Hilflosigkeit auch. Das passt schon so!“…der nächste Stengg, der mit dem Motorsport-Virus infiziert ist. Und man nähert sich sukzessive dem Ziel, einmal alle Stenggs in einer Rallye am Start zu haben, immerhin hatten die Fans im Wechselland bereits drei der möglichen fünf Stenggs im Bewerb anfeuern können. Vielleicht ist ja im nächsten Jahr soweit – wer weiß!

> Die aktullen Wertungen im Opel Rallye Cup 2016 nach der OPEL Wechselland Rallye

Peter Bauregger
Opel Rallye Cup Pressebetreuung

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